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Aufblasbare Pools flicken – so wird’s gemacht

eine Frau steht in einem sinkendem Boot, da dieses ein Leck hat

Lässt die Wetterlage es zu, sollte möglichst bald das Schwimmbecken im Garten stehen. Doch nach dem Aufblasen stellen Poolbesitzer häufig fest, dass das Winterquartier seine Spuren in Form von Löchern und Rissen hinterlassen hat. Das Badevergnügen ist – wenn überhaupt – nur im instabilen Pool möglich. Der Neukauf wäre eine Option, doch aufblasbare Swimmingpools lassen sich auch selbst flicken.


Wenn aufblasbare Pools Luft verlieren

Aufblasbare Schwimmbecken bestehen in der Regel aus wasserabweisender PVC-Folie. Auf dem ersten Blick wirkt sie ziemlich robust. Beim Aufblasen des Pools dehnt sich die Kunststoffplane aus, wodurch sie ein bisschen dünner wird. Mit der Zeit verliert sie an Elastizität. Darüber hinaus machen ihr UV-Strahlung und der Einsatz von Poolchemikalien zu schaffen. Beim dauerhaften Gebrauch wird das PVC-Material porös. Befinden sich kleine Steine und Sandkörner auf ihm, ist es für Fremdkörper ein Leichtes, sich während der Aufbewahrungszeit auf dem Kunststoff festzusetzen und schließlich Löcher zu verursachen. Natürlich können auch spitze Gegenstände wie Uhrenarmbänder und Reißverschlüsse beim Baden Schäden hinterlassen. Vor dem Einlagern empfiehlt sich generell, penibel auf Sauberkeit zu achten und Sand rückstandslos zu entfernen. Um den aufblasbaren Pool nicht in der nächsten Badesaison erneut flicken zu müssen, eignet sich das gründliche Abspritzen mit dem Wasserschlauch. Das ist der beste Schutz vor unliebsamen Löchern.


Aufblasbare Pools: die Lochsuche

Vor der eigentlichen Flickarbeit steht die Lochsuche. Große Schadstellen lassen sich schon mit bloßem Auge erspähen. Ist etwa das Erdreich neben dem Swimmingpool feucht, so lohnt sich, einen Blick auf die umgebenden Stellen zu werfen. Die Herausforderung besteht darin, kleine Löcher auszumachen. Sie fallen trotz aufwendiger Suche in den meisten Fällen kaum auf. Besteht ein Pool aus mehreren Luftkammern, lässt sich zumindest der grobe Bereich eingrenzen.

Ein Loch im wassergefüllten Schwimmbecken sondert Luftblasen ab. Sie steigen nach oben und zerplatzen auf der Wasseroberfläche. Das Loch lässt sich bei stillem Wasser lokalisieren, indem der aufsteigenden Blasenspur gefolgt wird. Es kann zur besseren Auffindbarkeit mit einem Stück wasserfestem Tapeband markiert werden. Eine kleine Schadstelle, die außerhalb des Pools liegt, lässt sich auf diese Weise nicht aufspüren. Hier hilft ein Gemisch aus Wasser und Spülmittel. Es wird mit einem Lappen großzügig auf die infrage kommenden Stellen verteilt. Die Oberflächenspannung und die Schaumbildung sorgen dafür, dass austretende Luft durch Blasen erkennbar wird.


Den aufblasbaren Pool selbst reparieren

Ein undichter Pool lässt sich schon mit geringem Aufwand flicken. Benötigt wird PVC-Kleber und ein kleiner Schnipsel PVC-Folie. Der Klebstoff ist in Baumärkten erhältlich, der benötigte Flicken findet sich oft im Haushalt. Er lässt sich beispielsweise aus alten Poolplanen, Planschbecken oder Schwimmringen herausschneiden. Wer lieber die Komfortversion mag, dem bietet der Fachhandel Reparatursets. Die Flickarbeiten sollten stets im Freien erfolgen, denn PVC-Kleber riecht intensiv und kann gesundheitsschädliche Dämpfe ausdünsten.

Der Pool muss vor dem Ausbessern entleert werden. Nur auf einer trockenen, gründlich gesäuberten sowie fettfreien Stelle gehen Flicken und Wandung eine wasserdichte wie auch dauerhafte Verbindung ein. Der Reparaturflicken muss das Loch großzügig abdecken. Er sollte rund ausgeschnitten sein und einen Durchmesser von mindestens Dreifingerbreite haben. Ist die Schadstelle ausgemacht, wird sie mit dem Kleber dünn bestrichen. Anschließend wird der Flicken auf den präparierten Bereich gesetzt und mit den Fingern oder mit einem stabilen Kunststoffroller fest angedrückt. Es ist darauf zu achten, dass auch die Ränder ausreichend Kleber abbekommen. Nach einer Trockenzeit, die je nach Klebstoffhersteller unterschiedlich lang ist, lässt sich der Swimmingpool wieder wie gewohnt nutzen.

 

Entsorgen und neu kaufen?

Exemplare, die nicht mehr zu retten sind, können als Materialquelle zum Poolflicken dienen. Ansonsten lassen sie sich über den Hausmüll umweltgerecht entsorgen. Sofern ein neuer Pool bereits in Planung ist, kann das alte Poolequipment, wie beispielweise Filter, Unterlagen und Poolabdeckung weiter verwendet werden. Warum? Im Internet kann man nahezu jeden aufblasbaren Pool mit und ohne Zubehör kaufen. Wer das Zubehör des alten Pools weiter verwendet spart somit bares Geld.

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